Schallschutztüren Zimmertüren wo im Haus einbauen

Schallschutztüren unterscheidet man nicht nach den Preisen sondern dem Aufbau aus Holz oder Metall damit man endlich Ruhe im Haus hat. Welche Schallschutztüren man wo im Haus einbauen soll zum Schutz gegen der Übertragung von dem Luftschall. Wir unterscheiden: erforderliches- oder erhöhtes Schallschutzmaß in dB.

Türen Anforderungen - Schallübertragung

Wenn man das richtig planen will, dann muss man eben wissen wo an unseren Gebäuden der Schall übertragen wird. Wir haben da Richtlinien am Bau einzuhalten, wenn man das fachmännisch machen will. Beim privaten Wohnungsbau, sprich dem Eigenheim kann man da zwar keine Forderungen stellen, dennoch will man ja nicht den Lärm der Straße durch die Haustür hören können. Deshalb sollte man genau darauf achten, welche Tür man wie einzubauen hat. Der Trittschall im Treppenhaus zum Beispiel der soll ja nicht über den Luftschall in Ihre Wohnräume übertragen werden. Daher will ich Ihnen die wichtigsten Anforderungen gegen die Schallübertragung gemessen in Dezibel dB aus einem fremden Wohn- oder Arbeitsbereich wenigstens mal nennen. Entscheiden können danach Sie welche Anforderung Ihre Tür haben soll. Jetzt erst mal ohne Berücksichtigung vom Schall, dazu komme ich nachher noch.

Bei Bauwerken und Türen, wo man als Unternehmer die geforderte Schalldämmung sicherstellen muss sollten die Wohnungsabschlusstüren der Klimaklasse III eingebaut werden. Daher jetzt erst mal was über die Einsatzempfehlungen der Innentüren aus Holz. Und dann unten auf der Seite die Einsatzempfehlungen zur Schalldämmung bei den Türen.

Einsatzempfehlungen für Innentüren aus Holz: Grundsätzlich wird bei der Güte- und Prüfbestimmung der Türen unterschieden, in jeweils drei Klassen der mechanischen (N für Normale, M für die mittlere und S für die hohe mechanische Beanspruchung aus) und Hygrothermischen Beanspruchung. Normale- mittlere- oder der hohen Beanspruchung in der Klima-Klasse von 1 - 3. Bei der normalen Beanspruchung der Innentüren aus Holz geht man an der warmen Seite von Temperaturen die bei plus 23 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent liegen aus und auf der kalten Seite von plus 18 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % aus.

Bei der mittleren Beanspruchung der Innentüren aus Holz geht man an der warmen Seite von Temperaturen die bei plus 23 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent liegen aus und auf der kalten Seite von plus 13 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65 % aufweisen aus.

Bei der hohen Beanspruchung der Innentüren aus Holz geht man an der warmen Seite von Temperaturen die bei plus 23 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent liegen aus und auf der kalten Seite von plus 3 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 % aus.

Hygrothermische- und mechanische Beanspruchung der Innentüren aus Holz bei Wohnungsinnentüren zu: Wohnzimmer, Eßzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Küche, Bad, WC, Abstellraum werden die Türen der Klimaklasse I und N empfohlen. Wenn jedoch mit langfristig hoher Luftfeuchtigkeit zu rechen ist wie im Bad oder dem WC sowie dem Abstellraum weil dort vielleicht das Fenster immer offen ist, dann werden die Türen der Klimaklassen II empfohlen.

Bei der Wohnungsabschlusstür gilt die Empfehlung für Türen aus Holz oder Holzbaustoffen einer hohen mechanischen Beanspruchung also S und bei der Hygrothermischen Beanspruchung die Klimaklasse II. Wobei man hier wieder auch die Klimaklasse III wählen kann, wenn sich die Wohnungsabschlusstür gegen nicht beheizte Treppenräume oder Hausfluren befindet.

Türen zu nicht ausgebauten Dachgeschossen = Klimaklasse III und N für die mechanische Beanspruchung, N = normale Beanspruchung zur Erinnerung. Die Kellerabgangstüren sollen die Klimklasse II haben und einer normale Beanspruchung N trotzen können.

In Gebäuden wie Schulen oder den Hotels gelten wieder andere Bestimmungen der Klimaklasse und Beanspruchung sowie dem Schallschutz wozu wir nachher noch kommen. Für Hotels oder in Schulen nimmt man spezielle Feuchtraumtüren, aber dass weiß man ja.

Wohnungs-Innentüren gegen Gewerbliche und sonstige Räume: Bei den Innentüren aus Holz gegen gewerbliche Räume muss man selbst entscheiden ob man eine mittlere oder hohe Beanspruchung der Türen zu erwarten hat. Hinsichtlich erhöhter relativen Luftfeuchtigkeit in % RLF oder der zu erwarteten Beanspruchung der Hygrothermie. Normale Hygro-Beanspruchung bei Büroräume, Schulräume, Kindergarten, Krankenhäuser, Hotelzimmer, Kasernen und Laborräume. Bei Kantinen und den Eingängen von Praxen sowie öffentlichen Verwaltungen kommt die mittlere Hygrothermische Belastung II oder sogar die Klimaklasse III mit plus 3 Grad auf der kalten Seite zum tragen.

Schallübertragung Luftschall Türen gegen Bauteile

Das darf man nicht aus der Acht lassen, die Schallübertragung der Türen gegenüber den Flankierenden Bauteilen. Da reicht es eben nicht aus die Tür mit Bauschaum zwischen Zarge und Mauerpfeiler auszuschäumen, wenn man ein bewertetes oder sogar ein erhöhtes Schalldämmmaß Rw gemessen in dB haben will. Hier wird auch nochmals unterschieden: wir reden von Rw, p bei Türen im Prüfstand und Rw, B bei den Türen am Bau. Es gilt bei Wohnungseingangstüren die unmittelbar zu Wohnräumen führen, sprich ohne das man zuerst die Wohnung über einen Flur oder Diele betritt sogar eine Erhöhte Anforderung an die Luftschalldämmung die um 10 dB (Dezibel) höher liegt. Anstatt Bauschaum nimmt man Mineralfasern um den Zwischenraum zwischen Türzarge und Mauerwerk auszustopfen. Darauf macht man auch noch einen Putz. Gegen den Fußboden wählt man am besten eine Anschlagschwelle oder Auflaufdichtung oder eine absenkbare Bodendichtung an der Tür aus. Weiterhin sollte man sich klar machen, dass Türen mit einem einfachen Falz am Türblatt zur Zarge hin eh nur für einen Schallschutz gegen den Luftschall von bis zu Rw 27 dB geeignet ist. Bei den Türen die zu Hausfluren führen oder einem Treppenhaus gilt die Anforderung erforderlich Rw = 27 dB. Das bewehrte Schalldämmmaß beträgt 37 dB bei Türen die von Hausfluren oder Treppenräumen direkt in Aufenthaltsräume führen. Unter der Berücksichtigung der DIN 4109 Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau müssen alle Wohnungseingangstüren die zu Fluren führen vom Hersteller eine garantierte Luftschalldämmung von Rw, p > oder = 32 dB für das Türblatt und der Zarge im Prüfstand gemessen werden.