Estrich, wie man das macht

Estrich ist ein Beton mit einer besonderen Zusammensetzung damit man ihn besser verarbeiten kann und er den Anforderungen gerecht wird. Davon hängt auch der Preis vom Estrich ab.

Estrich Arten

Von einem Estrich spricht man beim Hausbau, wenn man einen Belag zur Aufnahme des Teppich oder Fliesen braucht. Dann soll der Boden, so eben und sauber gearbeitet sein wie möglich. Bei der Rohdecke kommt es immer mal vor, dass die Oberfläche nicht ganz eben ist. Außerdem will man noch mit dem Estrich erreichen, dass der noch andere Eigenschaften hat, wie zum Beispiel einen Schallschutz. Bevor man überhaupt mit dem einbauen von einem schwimmenden Estrich in einem Gebäude beginnen kann muss man wissen wie und wo später die Bodenbeläge auf dem Estrich eingebaut werden sollen, man benötigt nämlich Dehnungsfugen damit ein Estrich Spannungen ausgleichen kann, diese Dehungsfugen werden in einem Fugenplan erfasst und auf den Zentimeter genau eingeplant. Vor dem Einbau vom eigentlichen Estrich muss man auch noch die Restfeuchte in der Stahlbetondecke messen.

Verbundestrich oder schwimmender Estrich? Das kommt auf den Einsatzort an in welchen Räumen der Estrich eingebaut werden soll und welchen Beanspruchungen dieser ausgesetzt ist, dementsprechend entscheiden wir in der Planung. Beim Verbundestrich, wie der Name der Bezeichnung schon aussagt stellt der eingebaute Estrich mit dem Fußboden aus Stahlbeton einen Verbund dar, das heißt: man baut beim verlegen von einem Verbundestrich keine Trennlage ein beziehungsweise nimmt dafür sogar eine Emulsion um eine bessere Haftbrücke herzustellen. Verbundestriche verwendet man zum Beispiel in Kellerräumen oder untergeordnete Räume wie zum Beispiel einem Abstellraum oder in der Garage wo man keine Trittschalldämmung oder Wärmedämmung benötigt. Bei einem schwimmenden Estrich hingegen müssen alle Bauteile vom Estrich gtrennt werden was man mittels einer Trennfolie und den benötigten Dämmungen bewerkstelligen kann, dabei gilt es Vorschriften nach DIN zu beachten und einzuplanen die in der VOB Teil C geregelt sind.

Wir Fachleute vom Bau erreichen den größten Schallschutz dadurch, dass man schwere Baustoffe nehmen. Trotzdem brauch man unter einem Estrich noch eine Trittschalldämmung. Das nennen wir dann einen schwimmenden Estrich. Estrich muss nicht immer aus Beton hergestellt werden. Da gibt es auch noch den sogenannten Anhydritestrich der wenn er nach dem Einbau mit Wasser in berührung kommt zu Gips werden kann und somit ihn zerstören würde, er wird gerne wegen seinem schnellen abbinden (austrocknen) im Hausbau verwendet insbesondere dann wenn man unter dem Estrich eine Fußbodenheizung haben will, der Vorteil beim Anhydritestrich liegt in der Wäremspeicherung und deren Leitfähigkeit. Dann gibt es auch noch Estriche die aus Asphalt (Bitumen) hergestellt werden was eine hohe Wasserresistrenz erreicht und wegen seinem geringen Gewicht gerne bei der Altbausanierung Verwendung findet.

Der Einsatz von Gußasphalt, Anhydritestrich oder einem reinen Betonestrich hängt oft von den statischen Gegebenheiten ab oder eben vom Preis. Weiterhin wird ein Estrich dazu gebraucht um die Heizleitungen der Fußbodenheizung zu überdecken. Beim Einbau vom Estrich gibt es Regeln zu beachten, sonst kann es Risse geben oder sogar soweit kommen das ein Estrich ausblüht und dann schlicht weg zusammen bricht. Nur Profis können einen Estrich fachgerecht einbauen.

Estrich, wann man den einbaut

Da steht der Rohbau, das Dach ist fertig, die Fenster eingebaut, die Haustechnik unter den Wänden, die schon verputzt sind. Dann erst geht es mit dem Einbau von dem Estrich als Sauberkeitsschicht zu Aufnahme der Bodenbeläge über.

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Estrich einbauen

Beim einbauen von einem Estrich kann man nicht einfach schnell mal loslegen, man muss wissen welche Art von Dämmmaterial verwenden muss und wie die Konstruktionshöhe ausgebildet werden soll. Je nach Art der Trittschalldämmung drückt diese sich bei der Verkehsbelastung zusammen, was aber auch gekennzeichnet ist, dementsprechend bestimmt sich die Höhe beim Aufbau vom Estrich. Beim Einbau von einem Gussasphalt-Estrich müssen diese Trittschalldämmungen Hitzebeständig sein.