Beton herstellen

Beton herstellen mit den richtigen Mischungsverhältnis von Zement und Zuschlagsstoffen, nach Betongruppen, Festigkeitsklassen sowie der Konsistenz vom Beton. Stahlbeton, wo die Eisen hin kommen und wie die dimensioniert sein sollen. Wichtig! Sieblinien vom Kiessand beachten, das heißt die Anteile der Korngrößen von dem Kiessand müssen genau berechnet werden, damit man einen Rezeptbeton bekommt. Rezeptbeton = So wie im Betonwerk gemischt, damit er den Anforderungen hinsichtlich Druckfestigkeit genügt.

Stahlbeton herstellen

Betongruppen und erforderliche Festigkeitsklassen

Beton kostet Geld und die Preise für den Beton richten sich eben nach den Zuschlagsstoffen oder dem Mischungsverhältnis. Wenn wir an der Baustelle einen Beton brauchen, zum Beispiel für die Sauberkeitsschicht unter der Bodenplatte oder als Aufnahme von einem Pflasterbelag in der Einfahrt vor der Garage, dann kommt bei uns eben ein Beton zum Einsatz, der von der ein anders Mischungsverhältnis hat. Einen solchen Beton nennen wir auf dem Bau auch Magerbeton.

Dabei wird in der Hauptsache nach der Anwendung ob als bewehrter Beton oder unbewehrter Beton entschieden. So wird der Beton in der Betongruppe B1 und B2 unterschieden.

Betongruppen herstellen, Magerbeton Mischungsverhältnis

Wenn man das nach Vorschrift machen will, dann braucht man die genauen Anteile der Zuschlagstoffe vom Beton in Kg. Zuschlagstoffe zum Beispiel Kies und Sand, Zement und Wasser. Alle muss im richtigen Mischungsverhältnis zueinander stehen. Gerade der Wasserzementwert spielt dabei eine große Rolle. Magerbeton wird bei uns an der Baustelle als Beton B5 oder B10 verwendet. Den Magerbeton darf man nur dort einsetzen, wo man einen unbewehrten Beton einbauen will.

Mischungsverhältnis berechnen: Um ganz sicher zu gehen, kann man sich das genaue Mischungsverhältnis von dem Beton ausrechnen. Wie man das macht, da zeige ich Ihnen mal ein paar Beispiele. Ansonsten kann ich Ihnen das auch im Groben sagen, wieviel Schaufeln Sand, Zuschlagstoffe und Wasser man braucht um die jeweiligen Festigkeitsklassen von dem Beton zu erreichen. Beton wird nach der Druckfestigkeit nach 28 Tagen bemessen.

Beim Magerbeton mit der Festigkeitsklasse B5 als Unterbau vom Pflaster der Hofeinfahrt vor der Garage, da mischt man auf einen Kubikmeter etwa 140 Kilogramm Zement unter die anderen Zuschlagsstoffe. Beim Beton mit dem Festigkeitskennwert B10 sind das in etwa 190 Kg Zement auf einen Kubikmeter Beton. Ausgegangen bin ich dabei von der Konsistent K 1, das heißt einem festen Beton. Will man einen geschmeidigeren Beton anmischen, dann braucht man für die Konsistenz K 2 eben beim B5 - 160 Kilogramm und beim B10 - 210 Kg Zement. Der K2 lässt sich zwar gut verarbeiten ist aber als Unterbau unter dem Pflaster eher ungeeignet. Ich hoffe, dass Sie mit diesen Angaben erst mal was anfangen können. Demnächst geht es hier weiter, wie man Beton für Stahlbeton herstellen muss, wenn man das richtig machen will. Dann zeige ich Ihnen auch die Berechnungen.

Betongruppen herstellen, Stahlbeton Mischungsverhältnis

Beim herstellen von Beton als bewehrtem Beton, das heißt Stahlbeton muss man außerdem noch die Sieblinien berücksichtigen. Sieblinen von den Zuschlagstoffen Kies und Sand. Das muss genau ausgerechnet werden.

Die Festigkeit vom Beton nach 28 Tagen hängt von mehreren Faktoren ab. Den Zuschlagsstoffen wie Kiessand, Zement und Wasser. Grundsätzlich gilt: um die gleiche Festigkeit vom Beton zu erreichen bei einer kleineren Körnung vom Kiessand wird mehr Zement und Wasser benötigt. Wir unterscheiden am Bau von der brauchbaren zwischen der günstigen Sieblinie.

Betongruppen herstellen, Wasserzementwert

Das ist ein sehr wichtiger Wert bei der Herstellung von Beton in Abhängigkeit mit der Druckfestigeit und der Dichte von unserem Beton. Beim Kiessand mit einer Körnung von 0 - 32 mm unter Zugabe von 100 Kilogramm Zement Z35 werden beim Mischen vom Beton genau 70 Liter gebraucht um eine Druckfestigkeit von etwa 260 N/mm² zu erreichen, der Wasserzementwert liegt dann bei dieser Betonmischung bei 0,70.

Bei einem Beton mit einer unter Laborbedingungen gemessenen Druckfestigkeit von 260 N/mm² = Newton pro Quadratmillimeter, hat man einen Beton mit der Betongüte B25.

Man muss dazu natürlich auch die optimalen Bedingungen der Zuschlagsstoffe haben. Das heißt der Kiessand darf schon bei der Anlieferung nicht zu nass sein. Um an der Baustelle zu prüfen ob wir dem Beton nicht schon zuviel Wasser zugegeben haben, machen wir einen Test, den Ausbreitungsversuch. Da wird festgestellt wie sich der Beton eben ausbreiten darf in Abhängigkeit mit der Konsistenz, also wie geschmeidig der Beton ist könnte man sagen.

Das mit dem richtigen Wasserzementwert muss man berechnen. Wie man das macht? Da kann ich Ihnen mal ein Beispiel geben, wenn ich noch Zeit habe.

Magerbeton herstellen