Bauträger

Bauträger, was die alles an Leistung bringen müssen, um am Markt bestehen zu können. Auf was man beim Bauträger achten muss, damit der Kauf einer Immobilie nicht zu teuer wird oder buchstäblich ein Desaster wird.

Was ist eigentlich ein Bauträger? Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das alle Bauleistungen, der am Hausbau beteiligten Firmen unter seiner Regie und finanziellem Einsatz koordiniert.

Dazu muss ein Bauträger in Vorleistung treten. Das heißt: Der Bauträger muss für die Planung einer Immobilie und für den Kauf von dem Baugrundstück bis hin zu den ersten Beauftragungen der am Bau beteiligten Firmen schon mal genügend Kapital haben. Meist bekommt man als Bauträger bei einer Bank bessere Zinsen, weil die Banken dann deren Vermarktung der Eigentumswohnungen regelt. Das heißt, die Banken bekommen häufig die Maklerprovisionen oder beim Kreditabschluss mit dem Bauherren zum Zuge.

Bauträgerfinanzierung

Bauträger Vorleistung Summe: Die Summe, wie hoch ein Bauträger für eine Immobilie, die er dann gewinnbringend verkaufen will ist, hängt natürlich in erster Linie von der Größe des geplanten Objekt ab.

So können Sie als Bauherr und Käufer einer Eigentumswohnung in der jeweiligen Immobilie oder dem Haus besser abschätzen, ab wann der Bauträger in die Gewinnzone mit Ihren Abschlagszahlungen für den Baufortschritt kommt. Sich alleine auf den Architekten zu verlassen, der seine Unterschriften für den Baufortschritt leistet, damit die nächste Abschlagszahlung als Anweisung von Ihrer Bank bei Ihrem Kredit zum laufen kommt, würde ich nicht unbedingt. Obwohl ja alles im Bauträgervertrag geregelt ist.

Bauträgerfinanzierung Beispiel: Am häufigsten kauft man sich eine Eigentumswohnung von einem Bauträger. Deshalb hier aufgeführt in wie weit ein Bauträger in Vorleistung bei einem Mehrfamilienhaus treten muss. Die Zusammenstellung ist von mir jetzt auf die schnelle geschätzt und hängt natürlich auch damit zusammen, wo die Eigentumswohnung gekauft werden soll. In München oder in Frankfurt sind die Baupreise halt viel höher als zum Beispiel im Niemandsland.

Aus Erfahrung, weiß ich ab wann in etwa, der Bauträger in die Gewinnzone kommt. Das ist spätestens der Fall, wenn die Kellerdecke betoniert ist. Das zeigt folgende Kalkulation. Man muss berücksichtigen, dass ein Bauträger in etwa 10 Prozent der veranschlagten Bausumme der Immobilie, als Honorar für Planungen und Bauleitung mit einkalkulieren muss. Die Bausumme kann man sich selber ausrechnen. Da gibt es eine Formel nach DIN, wie man die Baukosten ziemlich genau ermitteln kann. Die einfachste Bauformel ist den Umbauten Raum mit den Herstellungskosten zu Multiplizieren. Das ist aber auch in der DIN geregelt, wie hoch diese Baukosten im jeweiligen Baugebiet in etwa sind. Dazu später mehr.

Bauträgerfinanzierung, Kalkulation

Kosten, Vorleistung, Mehrfamilienhaus 6 Wohnungen

  • Planungskosten, etwa 50.000 Euro
  • Kosten für Baugrundstück, etwa 180.000 Euro
  • Kosten für Bauleistungen bis Gewinnzone, etwa 100.000 Euro
  • Kosten für Finanzierung, Zinsen etwa 15.000

Das ergibt dann in etwa eine Summe von 345.000 Euro, die ein Bauträger oder ein Generalunternehmer bei einem Mehrfamilienhaus mit 6 - 7 Wohnungen finanzieren muss, bis er in die Gewinnzone kommt. Da hängt natürlich auch davon ab in welchem Bundesland in Deutschland oder welcher Region gebaut wird. Natürlich fallen die Kosten für die Planung nicht gleich im Ganzen ins Gewicht. Dafür braucht ein Bauträger auch noch Kapital für die Baubehörde und für den Notar bei einer Teilungserklärung oder anderen Verträge.

Das erreichen der Gewinnzone beim Bauträger hängt von den Abschlagszahlungen für den Baufortschritt ab, die im Bauträgervertrag geregelt sind. Wenn alle Wohneinheiten verkauft sind, dann kann ein Bauträger laut diesem Bauträgervertrag mit den Abschlagszahlungen der Bauherren in der Gewinnzone sein. Dann wenn die Kellerdecke betoniert ist, dann erfolgt in der Regel schon die zweite Abschlagszahlung. Die erste Abschlagszahlung im Bauvertrag ist in der Regel beim Bauträger schon, wenn die Baugrube ausgehoben ist.

Dann gibt es auch noch ein Gesetz, wo genau geregelt wird, ab wann ein Bauträger beginnen muss zu bauen. Die Eigentumswohnungen werden nämlich vom Plan verkauft. Das heißt, wenn die ersten Bauherren die Eigentumswohnung vom Bauträger kaufen, dass dann noch lange nicht mit dem Bau begonnen werden muss.

Bauträgervertrag

Jetzt muss ich die nächste Seite zum Bauträgervertrag aufführen, wo die Abschlagszahlungen für den jeweiligen Baufortschritt geregelt sind. Nach welcher jeweiligen DIN man die Baukosten ausrechnen kann, erfahren Sie auf einer anderen Seite, die Sie dann auch von hier aus aufrufen können.

Bautraegervertrag