Pflastersteine

Pflastersteine, welche es im Handel gibt, wie man die verlegt und was das kostet, wenn man das wie ein Pflasterer macht, der täglich Pflaster verlegt. Wie man Betonpflaster verlegt und wo es da Unterschiede gibt. Einfach gesagt wie man das macht und auf was man achten muss.

Rotes Betonpflaster, im Gebinde angeliefert.

Auf dem Bild wo man die beiden Gebinde rotes Betonpflaster sieht an dem oberen erkennt man das da die horizontalen Stahlbänder die die Steine zusammen halten entfernt hat - so kann man die restlichen Gebinde die noch von dem senkrechten Stahlband zusammengehalten werden mit der roten Steinkarre abtransportieren - dahin wo der Pflasterer die braucht. Das geht so viel schneller und man spart Zeit und somit enorm an den Herstellungskosten oder den Baukosten. Eine Blechschere, einen Gummihammer, Wasserwaage, Keller und Mauerlatte sowie Dachlatten zum abziehen des Unterbaus braucht man an Werkzeuge. Ein gelernter Maurer - früher musste der ja noch alles können - der braucht für das öffnen der Stahlbänder keine Blechschere - der macht das mit dem Zimmermannshammer den er immer bei sich trägt. Aber das kennen Sie ja auch.

Auch bei solchen trivialen Bauarbeiten weil die recht einfach auszuführen sind legt der Baufachwerker größte Aufmerksamkeit auf die Sicherheit am Bau man trägt generell bei den Bauarbeiten Arbeitsschuhe mit Stahlkappen und Stahlsohlen. Aber auch da gilt sich damit auszukennen - es gibt Arbeitsschuhe und andere Arbeitsschuhe - Unterschiede merkt man spätestens beim tragen. Ich glaube ich muss da nochmal eine extra Rubrik machen wo es um das Thema Arbeitssicherheit geht was sehr wichtig ist. Ein Bauleiter der wird haftbar gemacht wenn an der Baustelle die Sicherheit nicht eingehalten wird es passiert ein Unfall. Aber auch da muss man wieder unterscheiden wer eigentlich der Bauleiter an der Baustelle ist und wer die Verantwortung tragen muss.

Pflastersteine auswählen

Kopfsteinpflaster aus Basalt - hier mit Baggerschaufel aufnehmen.

Nimmt man große Pflastersteine für seinen Garten wird das nicht so teuer. Für einen Quadratmeter 4 Platten oder 32 Pflastersteine einzubauen, das ist schon ein Zeitunterschied, was sich in den Kosten nieder schlägt, wenn man das von einer Fachfirma machen lässt.

Mit etwas Geschick kann man sich dass auch selbst machen, was aber bestimmt noch länger dauert. Also eigentlich nur etwas für Heimwerker oder solche die es werden wollen.

Die Pflastersteine die es im Handel gibt unterscheiden sich hauptsächlich in der Form und Größe. Wie dick ein Pflasterstein ist oder sein muss hängt davon ab wie hoch er belastbar sein soll. Einzelne Betonplatten mit einer Dicke von 4 cm und einer Kantenlänge von bis zu 60 Zentimeter tun auch ihren Dienst. Nur eine Einfassung mit Randsteine um die Pflastersteine die sollte man auch noch machen. Da ist aber Fachwissen gefragt, damit die Randsteine später nicht seitlich weg kippen.

Pflastersteine gibt es auch noch als gebrochene Platten für die Terrasse, wobei man hier nicht von den klassischen Pflastersteinen spricht. Die gängigsten Pflastersteine, die man heute verwendet, sind entweder rechtwinkelig oder sehen aus wie ein Knochen. Dann spricht der Fachmann von Knochensteine als Pflastersteine.

Die ersten Pflastersteine hat man bei uns in Deutschland zum Straßenbau verwendet. Schon die alten Römer wussten die Vorteile von einem vernünftigen Weg zu schätzen. Die haben bei uns einfach die Buntsandsteine aus den Steinbrüchen geholt und Ihre Straßen gepflastert. Und in so manchem alten Weinort bei uns, das sieht man noch wie die Oldtimer Autos über das holprige Pflaster fahren mussten. Solche Pflastersteine bestehen aus gebrochenem Granit.

In meinem eigenen Garten, da habe ich ganz kleine Pflastersteine aus gebrochenem Granit eingebaut. Da braucht man für einen qm zu Pflastern etwa eine Stunde an Zeit. Wenn man dann noch das Material wie die Pflastersteine und den Unterbau hinzu rechnet, dann kommt man auch auf einen guten Preis.

Pflaster Preise

Die Preise, die ich Ihnen für die Pflasterarbeiten nenne, die sind jetzt auf meine Person als Facharbeiter Kalkuliert, so wie ich die anbieten würde, wenn ich als Baufirma auf Rechnung das Pflaster herstellen würde.

Die Kalkulation für das Pflaster hängt natürlich auch von dem jeweiligen Belag ab, wie ich schon weiter oben beschrieb. Solches Betonpflaster mit einer Dicke von etwa 6cm, da bezahlt man im Baufachhandel in etwa 10 Euro pro Quadratmeter. Der Split den man da als Unterbau verwendet, der kostet bei einer Fläche von etwa 100 qm im Handel je nach Lieferant etwa 100 Euro. Braucht man noch einen Magerbeton als Unterbau, wenn man das Pflaster mit dem Lastwagen befahren will, dann schlägt das bei den 100qm mit etwa 150 - 200 Euro zu Buche.

Die Randplatten, je nach Dicke, kann man dafür auch noch einen Preis von etwa 10 Euro pro laufenden Meter einkalkulieren. Dann den Beton unter den Randplatten hinzu rechnen, da kommen schnell auch noch mal etwa 50 - 100 Euro zusammen. Der Sand zum Aussanden der Fugen zwischen den Betonsteinen, den Preis kann vernachlässigen, das kostet vielleicht etwa 5 - 10 Euro.

Der Löwenanteil des Preises für das Pflaster wird für das verlegen gebraucht. Bei solchen gebrochenen Granitsteinen als Pflaster, da müsste ich als Baufirma inklusive Material in etwa 120 Euro pro Quadratmeter berechnen, sonst würde ich da drauf legen.

Wenn ein Bauunternehmer sowas Kalkulieren will und der Grob sehen will, was da für ein Preis für das Pflaster anzusetzen ist, dann kann man sich das auch grob überschlagen. Man sagt dann: Zwei Drittel Lohnkosten und ein Drittel Materialkosten, so kann sich ein Preis in der Kalkulation für Pflaster entwickeln. Kommt natürlich im einzelnen darauf an welche zusätzlichen Leistungen zu erbringen sind. Sonstige Einbauten wie Gullys oder Rinnen, da muss man dann weiter Kalkulieren.

Pflaster das man in ein Splitbett verlegt, das geht natürlich etwas schneller als Pflaster, dass man mit Mörtel als Unterbau herstellt und jede Platte mit einem Gummihammer noch zurecht rücken muss.

Letztendlich kommt es immer darauf an, welche Arbeiten man mit einkalkulieren muss. Bedarf es vor der Leistung in etwa noch Abrissarbeiten oder muss man den Erdaushub noch herstellen und abfahren. Die Rüttelplatte, den Preis für die Miete und den Treibstoff sowie den Transport der Materialien und des Werkzeuges. Das sind alles Kosten, die je nach Baustelle bei dem Pflaster noch mit einzurechnen sind. Erschwerend kommt natürlich noch hinzu, wenn man da auf ein bestimmtes Verlegemuster (Beispiel, Fischgräten Muster) beim Pflaster achten muss, das schlägt sich auch im Preis nieder.

Hat man sich das mal mit dem Split die Flächen abgezogen, dann kann man 100 Quadratmeter Pflaster in ein paar Stunden einbauen. Ohne Nebenarbeiten, wie das ausbetonieren eventueller Fugen und das Pflaster wird von einem Helfer zum Fachmann gebracht, da reicht ein guter halber Tag aus, hundert Quadratmeter zu verlegen. Jedenfalls ist das nicht billig, wenn man sich die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lässt. Wenn ich Ihnen zeige wie einfach das geht, dann machen Sie ihr Pflaster beim nächsten mal selbst.