Passivhaus, was ist das?

Passivhaus oder wer bestimmt wie ein Passivhaus auszusehen hat? Worin liegt der wesentliche Unterschied, zwischen einem herkömmlichen Haus und dem Passivhaus? In der Energie, wie man sein Haus am wirtschaftlichsten bewohnen kann.



Passivhaus Definition

Schon vor langer Zeit gab es das Passivhaus. Aber erst heute hat ein findiger Geschäftsmann oder Politiker diesen Begriff in Zeiten der knappen Energie wieder für sich entdeckt.

So lässt sich das Haus viel besser verkaufen. Also hat das eher etwas mit Marketing zu tun. Der Bauherr, der etwas auf sich hält, der fühlt sich natürlich besser, wenn er sagen kann, ich habe ein Passivhaus gekauft. Und wo liegt da jetzt der Unterschied? Wenn es ein Passivhaus gibt, dann muss es ja auch ein Aktivhaus geben, lässt sich vermuten.

Das Aktivhaus, den Begriff gibt es in der Form nicht. Man müsste das Haus Aktivhaus nennen, weil man da die Solarenergie aktiv nutzt. Doch Passivhaus lässt sich einfach besser verkaufen.

Der Begriff Passivhaus, den es auch schon vor 30 Jahren gab, der beruht eigentlich auf die passive Nutzung der Solarenergie. So wollten die Ökologen schon damals schonend mit der Umwelt umgehen und wurden von den Baulobbyisten belächelt.

Und heute, da sind es wiederum genau diese Lobbyisten, die den Begriff Passivhaus für die Vermarktung dieser Immobilien gekonnt nutzen. Die Dicke der Dämmstoffe für die Wärmedämmung, die beim Passivhaus erforderlich ist, kann man sich errechnen. Da kann ich Ihnen mal ein Beispiel zeigen.



Passivhaus bauen

Wir haben gelernt, das sich ein Passivhaus über die Begriffdefinition eigentlich von selbst erklärt. Nur lautet jetzt noch die Frage, wie baue ich mein Haus damit es ein Passivhaus ist. Nur weil ich eine Solaranlage auf das Dach baue oder die Umgebungsluft für das heizen meiner Immobilien umwandle mittels Wärmetauscher, das ist für mich als Baufachmann, nicht das eigentliche Passivhaus, wie ich das vom Studium kenne.

Das beste Haus, ist das Haus, wo man ohne die konventionelle Energieträger wie Öl, Gas, Kohle oder Holz verzichten kann. So erklärt sich dann auch ein Passivhaus. Das Passivhaus ist ein Haus, das völlig autark ohne diese klassische Energieformen auskommen.

Ja, noch nicht mal die aktive Nutzung der Solarenergie definiert das Passivhaus. Wenn man ein Passivhaus bauen will, dann schaut man, dass man die Sonne bestmöglichst für seine Immobilie zum eigenen Kraftwerk umfuntioniert, um von der Energielieferanten völlig unabhängig zu sein. Das merkt man dann später am Geldbeutel.

Doch so ein Passivhaus, da muss man sich auskennen, wenn man sowas bauen will. Ich kann Ihnen sagen welche Maßstäbe ich für ein Passivhaus habe, wie man das bauen soll.

Selbst bei der Herstellung konventioneller Baustoffe wird eine Unmenge an Energie verbraucht. Wenn man der Umwelt genügen wollte, dann müsste man sogar dies schon bei der Wahl der Baustoffe beachten.

Schon vor Jahren hatte ich ein Referat zum Thema Lehmbau gemacht. Da steckte diese Form des Hausbau fast noch in den Kinderschuhen, obwohl auch unserer Vorfahren schon mit diesem Baustoff ihre Häuser gebaut haben. Die Wände an den Fachwerkhäusern, die wurden mit Lehm und Staken ausgefacht. Darüber und wie das geht, da kann ich Ihnen auch noch gute Ratschläge geben, auch wie man hier eine Menge Geld an Baukosten sparen kann.

Im Grunde bedeutet das: ein Passivhaus ist ein Null-Energie-Haus weil man die benötigte Energie für die Haustechnik einspart oder selbst herstellt.