Elektroinstallation, Preise, Leistungsverzeichnis

Elektroinstallation im Haus und was man dabei alles beachten muss. Wie funktioniert die Wechsel- oder Mehrfachschaltung, wie geht man bei der Planung vor und wie hoch sind die Kosten der Elektroinstallation wenn man das selber machen würde, darf man das überhaupt? Solche Fragen rund um die Elektroinstallation werden hier beantwortet, so als würde der Frager von der Elektrotechnik überhaupt keinen blassen Schimmer haben. Eine beliebte Frage ist das Thema Brandschutz in Decken bei der Kabeldurchführung die ich heute am 08.10.2012 online beantwortet habe.



Brandschutz in der Decke

Sicherungskasten in der Wohnung und Kabel die noch verdrahtet werden.

Elektroinstallation Wechselschaltung

Wenn man das dauernd bei den Neubauten machen muss, dann beherrscht man das mit der Wechselschaltung oder einer Mehrfachschaltung wie im Schlaf. Doch ein Bauherr der tagsüber im Büro sitzt oder Schichtarbeiter ist, ob der das auch weiß und sich das vorstellen kann wie man die verdrahten muss, das ist eher fraglich. Dazu sollte ich Ihnen ein paar Skizzen der Schaltpläne erstellen, damit man das leichter erklären kann.

Elektroinstallation Kosten

Darüber Auskunft zu erteilen was ein Elektroinstallateur für die Elektroinstallation beim Haus bauen verlangt, das kann man doch nicht pauschalieren. Es kommt doch auch ganz darauf an was der jeweiligen Bauherr in seinem Haus alles angeschlossen haben will. Das Schalterprogramm die Steckdosen, da gibt es je nach der Ausführung ganz unterschiedliche Preise. Ich kann Ihnen da lediglich mal aufzeigen wie viel Arbeit das ist eine Elektroinstallation im Haus zu machen, die noch zu planen, bei den gängigsten Einbauten was man heute so als Standard beim Hausbau nimmt, wenn man nicht will das die Baukosten überschritten werden. Im Gegensatz dazu, wie hoch die Kosten für die Beauftragung von einer Elektrofirma wäre.

Wie man die Elektroinstallation Kosten kalkulieren kann da habe ich schon einen online Rechner in Vorbereitung, dennoch weiter unten der Preis was das in etwa kosten würde bei einem kleinen Einfamilienhaus.

Elektroinstallation planen

Eine gute Planung der Elektroinstallation kann viel Geld beim Hausbau sparen helfen. Das fängt im Keller beim Hausanschlussraum an und hört auf dem Dach bei der Photovoltaik Anlage auf. Auch hier gibt es die Vorschriften der VDE unbedingt zu beachten. Nur wenn der Bauherr ausdrücklich darauf besteht von diesen Vorschriften bei der Elektroinstallation abzuweichen, dann fixiert eine gute Elektrofirma das auch der Rechnung die der Bauherr erhält, so kann dann nicht mehr viel schief gehen.

Elektroinstallation Leistungsverzeichnis

Heutzutage wenn da ein Elektriker ein Angebot abgeben muss über die Elektroinstallation beim Hausbau, da bekommt der keine ausführlichen Pläne wo in dem Haus die Lampe oder die Steckdose hin soll. Der Elektriker kann heute froh sein wenn er vom Architekten einen Plan im Maßstab 1:100 bekommt wo die Einrichtungen wie Tische eingezeichnet sind. Die Architekten von heute, früher war das ja noch so, da wusste ein Architekt einfach alles was mit dem Bauen zu tun hat, er hatte Kenntnisse von allen am Bau beteiligten Gewerken. Und Heute ist das oft so das man eben einfach den Plan bekommt wo nichts drin steht und ein Leistungsverzeichnis wo die Brillux Lampen ausgeschrieben sind mit dem Zusatz,- oder gleichwertig. Den Begriff oder Gleichwertig im LV (Leistungsverzeichnis), den kann man dehnen wie Gummi. Jeder Lampen Hersteller behauptet natürlich von sich das sein Produkt genauso gut sei wie der Mercedes unter den Lampen. Und da steckt eben der Teufel im Detail wenn man mal ein Angebot über einer Elektroinstallation, zum Beispiel für eine Schule abgeben muss. Wenn da ein Bieter bei der Vergabe der Elektroinstallation dabei ist, der einfach die billigen Lampen anbietet die nicht viel taugen, dann bekommt man einfach nicht den Auftrag. Das ist immer so einen Gratwanderung auf die man sich als Elektrofachfirma einlassen muss. Wenn man billige Lampen in die Schule einbaut und die gehen eben früher kaputt als die Brillux Lampen, dann wird es nicht lange auf sich warten lassen bis gesagt wird, was hast du uns denn da eingebaut. Diesen Schuh zieht man sich besser nicht an.

Für ein Haus mit sagen wir mal einem Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss, da die Elektroinstallation zu machen, das kostet in etwa zwischen 3500 Euro und 6500 Euro, bei etwa einer Wohnfläche von knapp 130 qm. Dafür gibt es aber oft nur eine Zuleitung in den Dachboden. Und natürlich nur das notwendigste was es im Schalterprogramm gibt, so der Elektrofachmann.



Oft ist das sogar noch so wenn man ein Leistungsverzeichnis vom Architekten oder dem Bauträger bekommt, das der sagt, das Nebengeschäft mit den privaten Bauherren, da wolle der Bauträger auch noch etwa 10 Prozent von der Auftragssumme als Provision erhalten. Dann als weiteres kommt es bei der Elektroinstallation auch öfters vor, dass man einen Anruf bekommt wo der Architekt einfach sagt man sei der billigste bei der Vergabeverhandlung gewesen und man bekommt dann den Vertrag per Post zur Unterschrift, den man dann zurück senden muss. So, und jetzt der Tipp für den Elektroinstallateur: Sie müssen sich den Vertrag nochmals genau durchlesen bevor Sie den unterschreiben. Da sind oft noch Nebenbemerkungen wie zum Beispiel: man hat 5 Prozent der Auftragssumme für eine Bürgschaft für 5 Jahre bei einer Bank zu hinterlegen. Dann steht oft im kleingedruckten man muss 3 Prozent der Auftragssumme Nachlass geben und dann nochmal extra 3 Prozent Skonto.

Einmal war das so, bei einem Auftrag beim Bauträger: dass der Bauherr während der Bauphase die Nebenaufträge vergibt sozusagen als Zusatzleistungen wie ein besseres Schalterprogramm oder einfach eine gehobene Elektroinstallation haben will und dann die Finanzierung nicht mehr steht, der dann vom Vertrag zurück tritt und der Bauträger diese Wohnung oder das Haus an einen anderen verkaufen muss. Dann darf der Verkaufspreis aber nicht zu hoch liegen weil das auf dem Wohnungsmarkt ein harter Konkurrenzkampf ist sodass der Elektroinstallateur für seine verbauten Nebenleistungen auf seinen Kosten sitzen bleibt.

Man muss sich mal überlegen wenn man so einen Auftrag abwickeln muss. Oft bringt das nichts mit dem Bauherren einen Termin im Büro zu machen um denen die Steckdosen und Schalter in die Pläne einzuzeichnen. Die wenigsten die sich ein Haus bauen lassen können sich das anhand der Pläne vorstellen wie das dann aussieht an der Baustelle. Deshalb geht der Elektriker lieber hin macht mit dem Bauherrn an der Baustelle den Termin und zeichnet mit Farbe gleich an wo alles hin kommen soll.

Es geht ja nicht nur um Schlitze in die Wand zu machen, Heute will man keine Aufputz Elektroinstallation haben. Da muss der Elektriker bevor die Betondecke gegossen wird seine Leerrohre einlegen. Da muss der bei einer so kleinen Baustelle an mindestens 3 Tagen hin und diese Arbeit erledigen. Noch was, mit einem Stundensatz von 40 Euro für die Elektroinstallation kann man nicht kalkulieren, der dient nur wenn Stundenlohnarbeiten abgerechnet werden müssen, weil die unter Umständen nicht im LV als Leistung erfasst wurden.

Wenn man jedoch ein Leistungsverzeichnis abgeben muss wo eine Bank der Bauherr ist, dann hat man Glück wenn man den Auftrag bekommt. Wenn man schlau ist dann gibt man ein Angebot ab wo die Konkurrenz einfach nicht mithalten kann.

Man macht als Elektroinstallateur wo man den Auftrag in der Bank bekommen hat unter der Woche seine Arbeit, setzt den Schaltschrank an die mit dem Architekten vereinbarten Platz. Am Wochenende treffen sich die hohen Herren an der Baustelle und sehen den Schaltschrank, dann heißt es oft: So geht das aber nicht, der Schaltschrank muss zwei Meter nach rechts versetzt werden. Am Montag macht man das dann auch auf Stundenlohnarbeiten und versetzt den Schaltschrank an die gewünschte Stelle. Hinterher stellt sich raus, der Schaltschrank soll doch an den dafür vorgesehenen Platz es geht nicht anders, dann baut man den halt wieder auf Stundenlohn dahin ein. Dann gibt es da noch so viele Leistungen die im LV gar nicht erfasst wurden. Und bei den Banken, die wollen eh immer nur das Beste vom besten haben. Das sind die Erfahrungen der Elektroinstallateure in Deutschland, ich will keine Namen nennen.



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