LBO Landesbauordnung der Bundesländer

LBO Landesbauordnung der Länder, da bekommt man die Informationen zum Baurecht, der Bundesländer in Deutschland. Die gängigsten Bauvorschriften der LBO- RLP und Baden-Württemberg, aus der Praxis kenne ich und sollten auch die Bauherren kennen.



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LBO Landesbauordnung, Regeln

In Deutschland darf nicht jeder einfach bauen wie er will. Das ist alles in der Landesbauordnung der einzelnen Deutschen Bundesländer beschrieben, was man da darf und was nicht. Durch meine planerische Tätigkeiten in Architekturbüros, dem Bauträger oder dem Bauunternehmen kenne ich mich mit der LBO schon etwas aus. Auch mussten wir schon in der Technikerschule uns mit der LBO befassen. Da bekam ich erst mal die Information, dass es da unterschiedliche Regelungen geben kann, wie zum Beispiel mit dem Gesetzt über die Rauchmelder in Mietwohnungen, die in Rheinland-Pfalz für Vermieter ab dem Jahr 2013 Vorschrift sind.

Vorschriften und Erlasse von der Baugenehmigungsbehörde, werden da in der LBO behandelt. Wie weit darf ich mit dem Wintergarten an die Grundstücksgrenze zum Nachbarn ran? Wie weit darf mein Balkon auskragen? Wie hoch dar der Gartenzaun sein? Das sind solche Regelungen und Bestimmungen, die in der LBO abgehandelt werden.

Wer darf was bauen, Befähigungsnachweise

In Deutschland ist das oft so: man braucht für alles mögliche einen Befähigungsnachweis. Dazu bedarf es oft einer fundierten Ausbildung über die man auch einen Nachweis benötigt. In den Ländern der Bundesrepublik Deutschland ist das unterschiedlich geregelt wer mit welchem Beruf was für Gebäude errichten darf. Ausnahmen werden gemacht, wenn man zum Beispiel eine langjährige Tätigkeit in der Planung ausgeübt hat. Wenn ein Techniker zum Beispiel nachweisen kann das er mindestens 8 Jahre in einem Planungsbüro tätig war, dann darf er auch die Befähigung nach Antrag erlangen, das er Häuser unter Eigenregie bauen darf, das heißt die Leistungen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure zu übernehmen, sozusagen als Bauträger fungieren kann.



Es gibt Bundesländer in Deutschland wo ein Techniker Einfamilienhäuser bauen darf, in anderen nicht. Woher das kommt, keine Ahnung. Wenn man Bauingenieur ist, dann kann man alles machen. Dann kann man auch ein Bauunternehmen gründen selbst wenn man über keinerlei praktische Erfahrung verfügt. Ich habe da mal bei einem Bauträger gearbeitet, der Chef war Statiker, führte ein Statikbüro mit Angestellten und ich war sozusagen der einzige Mitarbeiter der Bauträgergesellschaft. Musste als Techniker dort alles machen, Planung, Entwurf, Baueingabe, Werkplanung, Ausschreibung, Kalkulation, Vergabe, Bauleitung, Kostenkontrolle. Mein Chef der war einfach abgebrühter als ich, der frisch aus dem öffentlichen Dienst in die freie Wirtschaft gewechselt hat. Mehr wusste der aber auch nicht als ich. Das ist eben der Vorteil wenn man gerade eine Ausbildung in dem Bereich genossen hat. Jedenfalls sagte der Statiker zu mir das er Firmen gründen dürfe von jedem am Bau beteiligtem Gewerk. Das habe ich ihm auch nicht streitig gemacht und dem auch zugetraut. Und deshalb den Berufsanfängern und insbesondere weniger an Gehalt zu zahlen als einem Baufachmann mit Erfahrung muss man als Chef selbst abwägen. Ist der Mitarbeiter mit seiner Bezahlung unzufrieden wird er auch nicht lange in Ihrer Firma bleiben wollen. Es müssen Anreize geboten werden. So eine Tätigkeit ist nicht ganz ohne weil man mit seinen Gedanken ständig an der Baustelle ist, man hat schließlich die Verantwortung für die gestellte Bauaufgabe und den Menschen die die Arbeiten an der Baustelle erledigen sollen ohne dabei zu Schaden zu kommen. Deshalb sind diese ganzen Vorschriften der Landesbauordnungen auch so wichtig. Später habe ich auch bei Baufirmen oder in Architekturbüros gearbeitet. Auch da habe ich viele lehrreiche Erfahrungen gesammelt.