Ausbildungsfächer, Techniker

Ausbildungsfächer, Techniker. Was wir alles in der Technikerschule lernen mussten und welche Ausbildungsfächer davon ich heute noch im Beruf brauche. Was die Weiterbildungen gebracht haben oder was ich im nächsten Leben anders machen werde.



Ich würde nichts anders machen, ich glaube das war der richtige Weg. Obwohl wir uns damals auch Gedanken darüber gemacht haben, ob es nicht besser wäre Bienen zu züchten. Und welche Fächer würden wir später an der Baustelle brauchen? Ist es wirklich nötig während der Ausbildung zum Techniker, so viele Fächer zu haben. Was würde man davon später noch brauchen.

Ich weiß nicht, welche Ausbildungsfächer meine Kommilitonen (Studienkollegen) heute davon noch brauchen. Ich kann nur für mich selbst sprechen. Ich brauche fast alles, wie sich jetzt wieder heraus stellt.

Kommilitonen, das ist so ein Wort. Deutsch kann so schwer sein. Man kann es sich aber auch einfacher machen. Heute sucht man sich im Web ein anderes Wort dafür. Ich kenne da so eine Suchmaschine im Web, da gebe ich dann das Wort ein und wenn ich Glück habe, bekomme ich gleich die Perfekte Umschreibung geliefert. Nur eines, das macht mir immer noch Schwierigkeiten. Wann soll man die Kommas setzten. Da habe ich eben in der Grundschule überhaupt nicht aufgepasst. Und heute noch immer nicht richtig nachgeholt.

Ausbildungsfächer, Techniker

Man hatte die sogenannten Kernfächer und die Pflichtfächer in unserer Techniker Schule. Und dann hatten wir da noch ein Schwerpunktfach, das hieß, Hochbaukonstruktion. Und die Ausbildungsfächer im ersten Semester und Ausbildungsziele, die waren bei uns in der Technikerschule folgende:

Ausbildungsfächer, Techniker, 1. und 2. Semester

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts-, Sozial- und Rechtskunde
  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie
  • Baustoffkunde
  • Darstellende Geometrie
  • Bauzeichnen
  • Baukonstruktion
  • Baustatik (ab dem 2. Semester)

Nach dem 2. Semster hatten wir unsere Zwischenprüfung. Da wurden die Fächer abgeprüft, die wir ab dem 3. Semester nicht mehr gebraucht haben. Das Wissen hatten wir uns ja angeeignet. Mit der bestandenen Zwischenprüfung hatte man dann schon die Mittlere Reife in der Tasche, wenn man so wie ich, vorher nur in der Hauptschule und Berufsschule war.

Ausbildungsfächer, Techniker, 3. und 4. Semester



Ausbildungsfächer, Techniker, Ausbildungsziele

In den ersten beiden Semestern, da hatten wir täglich 8 Stunden Unterricht. Erst ab dem dritten Semester waren auch Tage dabei, wo wir nur sechs Stunden in die Technikerschule mussten. Dennoch hatte man auch so noch zu tun. Da musste man für die Klausuren lernen und sehr sehr viel in den einzelnen Fächern zeichnen. Das mit dem zeichnen, dass sollte man in der Ausbildung zum Techniker nicht unterschätzen. Obwohl ich ehrlich gesagt zugeben muss, dass ich mir aus Büchern auch mal mit Kopien eine Collage gebastelt habe. Die habe ich dann abgegeben und dennoch eine 3 dafür bekommen.

Aber ansonsten muss man viel mit Tusche zeichnen. Pläne für Statik. Jede Menge Pläne für die Darstellende Geometrie. Sogar im Baubetrieb, wo man doch eigentlich mit der Kalkulation oder der Baupraxis zu tun hat, musste man manchmal zeichnen ohne Ende. Man braucht ja auch mal einen Bauleitplan oder einen Baustelleneinrichtungsplan. Das ist wichtig für die Wahl der Kräne, die man später an der Großbaustelle braucht.

Wo mussten wir noch zeichnen, beim Stahlbetonbau, die Bewehrungspläne, die Schalpläne und was weiß ich noch alles. Da müsste ich jetzt die alten Zeichnungen raus kramen. Bei der Baukonstruktion musste man viele Baudetails zeichnen. Beim Bauzeichnen, der Gebäude und Entwurfslehre, die Baueingabepläne, die Werkpläne, damit die Maurer und Betonbauer später an der Baustelle wissen, wo die Aussparungen für die Türen, Fenster und Haustechnik hin sollen.

Bei dem Fach Baustatik, da musste man die Lastfälle zeichnen oder manchmal auch die Resultierende. Und natürlich alle möglichen statischen Berechnungen anhand von Formeln anstellen. Oh je, in der Vermessung mussten wir auch noch so manche Zeichnung machen. Nur Kunst, das hatten wir leider nicht zeichnen lernen müssen, schade eigentlich. Da hatten wir einen Studienkollegen der hatte gerne Autos entworfen. Da hatte man in dem Fach Deutsch mehr mit Kunst zu tun oder in dem Fach Baugeschichte. Da musste man wenigstens nicht zeichnen.

Jedenfalls ist es besser wenn man sich für die Ausbildung zum Techniker eine Zeichenplatte kauft. Am besten DIN A 0.

Und das Mathe und Physik das braucht man später auch noch, sonst weiß man ja nicht ob die Gebäude auch stehen bleiben und ob die Wärmedämmung gut genug ist. In der Chemie, da muss man wissen wie verschiedene Metalle miteinander reagieren, sonst kann schnell die Dachrinne kaputt gehen.

Die Rechtskunde, die braucht man später bei der Bauleitung. Baustoffkunde, na klar man muss ja wissen was für Baustoffe es am Markt oder sonst wo gibt oder wie man sich welche selber machen kann. Bei dem letzteren spielt dann wieder die Chemie mit rein.

Und beim Stahlbetonbau, da geht ohne die Physik, der Statik und Mathe wenig. Das Englisch, das war bei uns die Grammatik, dann einen Text übersetzen und später dann Fachenglisch. In dem Fach Datenverarbeitung, da haben wir Kalkulationen am PC gemacht und mittels dem CAD wiederum Pläne gezeichnet.

Alles in allem ist die Ausbildung zum Techniker auch nicht ohne. Da muss man dabei bleiben und am besten jeden Tag in die Schule gehen. Sonst kann man das vergessen. Das macht man ja fürs Leben und deshalb sollte man schauen, dass man hinterher auch gute Noten hat. Wenn man mal am Unterricht nicht Teil nehmen kann, dann muss man das später mit dem doppelten Zeitaufwand nach holen. Ich hoffe, das reicht erst mal und ich kann zu dem nächsten Beitrag übergehen, der Physik. Das Englisch kann man gut gebrauchen, wenn man Webseiten macht, reist oder einen Auslandsjob an nimmt.



Ausbildungsfach Physik