Techniker, Ausbildung

Ich hätte auch anders anfangen können. Zum Beispiel mit der Ausbildung zum Maurer oder einem anderen Beruf aber ich brauche, um weitere Begriffe vom Bauwesen erklären zu können, unbedingt diese Seite. Wenn ich damit fertig bin werden Sie verstehen.



Techniker Ausbildung, Fachrichtungen

Techniker, Ausbildung was man da lernen muss und worin sich die späteren Fachrichtungen unterscheiden. Bei mir ist das die Ausbildung zum staatl. gepr. Techniker, Fachrichtung Hochbau.

Ich habe jetzt bewusst den Titel Techniker Ausbildung und nicht den Titel Ausbildung zum Hochbautechniker gewählt. Das kommt daher, dass man in den ersten 2 Semestern der Ausbildung zum Techniker, in den gleichen Fächern geprüft wird wie andere Techniker auch. Erst ab dem dritten Semester, kann man dann die Fachrichtung wählen. Mit den abgeschlossenen Prüfungen der ersten beiden Semester bei der Ausbildung zum Techniker, bekommt man automatisch auch die sogenannte mittlere Reife.

Insgesamt hatten wir in der Techniker Schule etwa 19 Fächer. Teile davon sind nach den Prüfungen der ersten beiden Semester, ab dem dritten Semester weg gefallen. Die wichtigsten Fächer, die nach den ersten beiden Semestern der Ausbildung zum Techniker weg fallen, sind: Mathematik, Physik und andere. Physik ist jetzt für mich wichtig, weil ich etwas über die Statik von den Gebäuden erzählen will.

Die Statik, die gehört zur Physik, wie der Apfel zum Baum.

Zu der Zeit, als ich die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Hochbau gemacht hatte, konnte man nach den ersten zwei Semestern nicht wählen, welche Richtung man einschlägt. Sonst hätte ich mich damals für den Tiefbau entschieden.

Nach meiner Ausbildung zum Techniker fand ich eine Anstellung bei einer Baufirma, dort war alles ziemlich chaotisch. Die Bauarbeiter alle keine Deutschen und kaum einer der Deutschen Sprache mächtig, da blieb ich nicht lange und wechselte in den öffentlichen Dienst was mich aber auch nicht erfüllte und beruflich nicht weiter brachte. Da wechselte ich zu einem Bauträger, dort habe ich das meiste gelernt obwohl es in dem Ingenieurbüro etwas chaotisch in der Organisation zuging bevor ich kam. Da hatte ich dann den Vorteil das ich schon mal im öffentlichen Dienst beschäftigt war weil dort die Büroorganisation ganz Groß geschrieben wird. Ob das Glück war beim öffentlichen Dienstherrn zu kündigen das wird sich erst noch herausstellen, spätestens dann wenn man an die Rente denken muss.



Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Ich finde ein guter Techniker sollte in der Lage sein alles zu hinterfragen und nicht auf geschriebenes vertrauen. Auch Autoren von Fachbüchern machen Fehler, das ist menschlich, gerade wenn es um Details geht sollte man die durchdenken können ob das richtig sein kann unter Berücksichtigung der Bau physikalischen Eigenschaften unserer beim Hausbau verwendeten Materialien und Techniken. Man darf einfach nicht alles wahllos glauben. In der Technikerschule sagte man uns, ihr seid so etwas wie ein Mittler zwischen dem Auftraggeber (Bauherr) und dem Auftragnehmer (Architekt, Ingenieurbüro oder Baufirma).

Da könnte ich Ihnen einige Beispiele geben. Sagt der Chef zu mir als wir gerade an der Baustelle von unserem Mehrfamilienhaus sind, oh das kommt die Frau J.... ich mache das ich weg komme, reden Sie bitte mit ihr. Oder ich soll an eine Baustelle wo der Herr Ingenieur selbst die Bauleitung machte, ich war noch nicht richtig dort, da sieht mich der Bauherr und fragt wer ich denn sei, sagte komme vom Ingenieurbüro M, darauf hin bekam ich sofort Hausverbot von ihm ausgesprochen und sah dann auch das ganze Ausmaß und konnte dem nachfühlen. Mein damaliger Chef der sagte als zu mir, wenn ich gestresst war, ich müsse autogenes Training machen. Oder Probleme erst bearbeiten wenn die da sind. Ich war da anderer Meinung und wollte unbedingt verhindern das überhaupt Probleme auftauchen was man mit einer sehr guten Planung erreichen kann. Ich sage nicht das alle Architekten oder Ingenieure so sein müssen es gibt auch sehr gute. Mein damaliger Chef irgendwie war der auch genial mit seiner einfachen Denkweise und so locker wie der war. Ich konnte kommen und gehen wann ich wollte, musste noch nicht mal im Büro anrufen wenn ich daheim blieb. Hauptsache die Arbeit war geschafft und an den Baustellen ging es voran. Aber selbst an solchen Tagen habe ich noch morgens von zuhause so manche Firma angerufen ob Fragen wären. Überstunden hatte ich zum Ausgleich immer mehr als Genügend weil ich die Baupläne oft Abends daheim gezeichnet habe.



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