Maurer, meine Ausbildung zum Maurer & Betonbauer

Maurer was der kann und können muss. Wie lange die Ausbildung zum Maurer dauert. Wie viel man als Maurer später verdienen kann und wie die Weiterbildungsmöglichkeiten sind.



Letzt rief mich eine Frau aus dem Harz an, wie dankbar sie doch sei meine Seite im Internet gefunden zu haben. Ihr Sohn der wolle unbedingt den Beruf zum Betonbauer ergreifen und jetzt nachdem sie auf meiner Seite war, da hätte sie gegen diesen Berufswunsch keine Einwände mehr.

Dazu hatte ich vergessen zu erwähnen: Es ist nicht alles Gold was glänzt. So eine Ausbildung zum Betonbauer, die hat auch Nachteile. Man denke da bloß mal an den Winter in Deutschland. Da kommt es auch schon mal vor, dass man an der Baustelle nichts arbeiten kann. Dann ist es einfach zu kalt, um zu betonieren oder zum Mauern.

Manche Baufirmen in Deutschland, die machen sich das dann sehr bequem und schicken ihre Leute über Winter einfach nach Hause. Bei meiner Ausbildung, die machte ich bei einem richtigen Bauunternehmer, also einem der den Meister gemacht hatte und danach auch noch ein Ingenieursstudium. Leider gibt es diese Firma heute nicht mehr.

Schon zu meiner Zeit als Maurer, da war die wirtschaftliche Lage im Baubereich nicht einfach. Und wenn man dann im Winter daheim ist, dann hat man da eben weniger Geld. Und das mit dem Schlechtwettergeld, das gibt es nur in Firmen, die auch in die Lohnersatzkasse im Bauhauptgewerbe einzahlen. Heute gibt es viele kleine Betriebe die das einfach nicht machen. Selbst mit dieser zusätzlichen Leistung hat man da im Winter Lohneinbußen. Und wenn man dann laufende kosten hat, was dann? Man sieht es gibt vor und Nachteile so einen Beruf zu wählen.

Der Vorteil liegt darin, dass man mit dem erworbenen Fachwissen und dem handwerklichen Geschick immer Geld verdienen kann. Nur die Gesundheit, die kann auch schnell darunter leiden. Wenn man die schweren arbeiten mit Baumaschinen verrichten kann, dann geht das ja noch. Doch auch heutzutage, da verzichten manche kleinere Baufirmen aus wirtschaftlichen Gründen einfach auf das nötige Hebezeug oder anderen Werkzeugen.

Wenn ich diesen Ausbildungsberuf nochmals erlernen müsste, dann würde ich das nur bei einer großen Baufirma machen.



Maurer Ausbildungsdauer

Bei meiner Ausbildung zum Maurer, da hat die Lehrzeit 3 Jahre gedauert. Wenn man besonders gute schulische Leistungen zeigt, dann kann man die Gesellenprüfung auch schon nach einem Antrag bei der Handwerkskammer nach bereits 2 Jahren Ausbildungszeit ablegen.

In Deutschland, da gibt es seit ein paar Jahren eine neue Handwerker Verordnung, die besagt, dass man auch ohne den Besuch der Schulen, den Gesellenbrief oder Meisterbrief absolvieren können. Doch das schafft man nur, wenn man vor den Prüfungen richtig übt und sich ungefähr ausmalen kann, was in den Prüfungen dran kommen könnte.

Doch die Handwerkskammern, die wollen das eigentlich nicht, dass da einer kommt und ohne die Schule besucht zu haben, die Prüfungen ablegt. Da sind dann die Anforderungen noch höher gesteckt als bei den Prüflingen die die Ausbildungen auf regulärem Wege machen.

Maurer Fortbildungsmöglichkeiten

Von den Gewerkschaften, da werden Fortbildungsmöglichkeiten angeboten. Dazu sollte man aber auch Mitglied in der Gewerkschaft sein. Dort kann man sich darüber informieren wie man sich da weiterbilden kann, wenn man zum Beispiel Profi Baggerfahrer werden will oder Polier.

Ansonsten bleibt einem nur der schulische Weg, wenn man sich als Maurer weiter bilden will. Man legt entweder die Meisterprüfung ab oder man absolviert eine Technikerschule.

In Ausnahmen braucht man für die Technikerschule nur 2 Jahre als Geselle in einer Baufirma zu arbeiten. Mauer muss nicht der Einstiegsberuf sein, wenn man Bautechniker werden will. Auch Schreiner oder Fliesenleger sowie Heizungsbauer oder Elektriker können Bautechniker werden. Die Fachrichtungen, darauf kann man sich ja später orientieren.

Maurer Verdienst nach den Fortbildungen

Und nachher wenn man Techniker ist, dann kann man fast überall hin gehen. Berufserfahrung als Techniker, die würde ich bei einem Bauunternehmer oder noch besser bei einem Generalunternehmen sammeln wollen, wenn ich das alles nochmals machen müsste. In meinem Fall musste ich ein paar Stellen wechseln, um in allen Bereichen des Technikerberufes etwas dazu zu lernen. Da war ich auch schon mal im öffentlichen Dienst und so fort. Einen Lebenslauf, den möchte ich hier und jetzt nicht veröffentlichen.

Einen Tarif als Gehalt oder Lohn, den bekommt man in der Baubranche in Deutschland nur, wenn der Arbeitgeber im Arbeitgeberverband ist. Ansonsten sind die nicht verpflichtet sich an die Tarife zu halten. Architekten und Ingenieure als Arbeitgeber, die sind in der Regel nicht an einen von den Gewerkschaften ausgehandelten Tarif gebunden.

Als Maurer bekommt man Stundenlohn. Als Techniker meist ein Gehalt. doch für dieses Gehalt, da verlangen manche Unternehmen pro Monat etwa 10 Überstunden, die man nicht extra ausbezahlt bekommt. Das sind alles meine Erfahrungen in der Deutschen Bauwirtschaft, die ich selber gemacht habe. Was ich bei der jeweiligen Firma an Lohn oder Gehalt bekam, das schreibe ich jetzt nicht hier hin. Löhne und Gehälter steigen in der Regel ständig oder alle 2 - 3 Jahre.



Maurermeister

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